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Biographie

Alain Altinoglu

Dirigent

'Altinoglu, [...], koordiniert die Orchestergruppen sehr genau, er setzt Impulse, [...]. Dabei vermittelt er eine Art natürliche Begeisterung für das Musizieren, die hörbar ansteckend auf das [Tonhalle] Orchester wirkt' - Neue Züricher Zeitung

An seinen fulminanten Start als Directeur Musical des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel zu Beginn des Jahres 2016 knüpft Alain Altinoglu in seinem zweiten Jahr mit intensiven und gleichzeitig kultivierten Aufführungen an, die auch weiterhin von Kritikern hoch gelobt werden.

Als Gast dirigiert Altinoglu regelmäßig renommierte Orchester wie das Boston Symphony, Chicago Symphony, Philadelphia Orchestra, Cleveland Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, London Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra, Danish National Symphony Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Staatskapelle Dresden, Staatskapelle Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Radio-Symphonieorchester Wien, Tonhalle Orchester Zürich sowie die führenden Pariser Orchester.

Zu den Höhepunkten dieser Saison zählt Altinoglus Debüt bei den Berliner Philharmonikern, wo er unter anderem sein Arrangement einer Suite aus Debussys Oper Pelléas et Mélisande zur Uraufführung bringen wird. Mit den Wiener Philharmonikern tritt er mit einem Konzert während  der Mozartwoche in Salzburg auf und kehrt an Londons Royal Festival Hall zurück. Hier gibt er sein Debüt mit dem London Philharmonic Orchestra, das er anschließend auf Tournee durch Europa führt. Desweiteren debütiert Altinoglu in dieser Saison mit dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin mit Leif Ove Andsnes sowie dem Philharmonischen Orchester in Oslo. In Brüssel wird Altinoglu Neuproduktionen von Wagners Lohengrin sowie Poulencs Dialogues des Carmelite, beide in der Regie von Olivier Py, sowie Bartóks Der wunderbare Mandarin und Herzog Blaubarts Burg, in einer neuen Doppelvorstellung inszeniert von Christophe Coppens, dirigieren.

Alain Altinoglu ist an allen großen Opernhäusern weltweit zu Gast. Neben der Metropolitan Opera New York, Royal Opera House Covent Garden, Teatro Colon Buenos Aires, Staatsoper Wien, Opernhaus Zürich, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper unter den Linden, Bayerische Staatsoper München und den drei Pariser Opernstandorten gastiert er regelmäßig bei den Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Orange und Aix-en-Provence.

Alain Altinoglus besondere Liebe gilt dem Liedgesang. Er begleitet regelmäßig die Mezzosopranistin Nora Gubisch am Klavier. Die neueste Aufnahme mit Volksliedern von de Falla, Obradors, Granados, Berio und Brahms ist bei Naïve erschienen. Weitere Aufnahmen der beiden Künstler erschienen mit Liedern von Henri Duparc (Cascavelle) und Maurice Ravel (Naïve). Für Deutsche Grammophon enstand vor kurzem eine Aufnahme mit Piotr Beczala. Eine Verfilmung von Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher ist außerdem auf DVD (Accord) erhältlich. Darüberhinaus erschien Wagners Der fliegende Holländer als DVD für Deutsche Grammophone.

Alain Altinoglu wurde 1975 in Paris geboren und studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris wo er gegenwärtig die Dirigierklasse unterrichtet.

SAISON 2017/2018

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